ISPLH

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Intensive Sozialpädagogische Lernhilfe
ISPLH

Die ISPLH, als Projekt im Oktober 1997 im Bürgerhaus Isarvorstadt (ehemals Tröpferlbad)  gestartet, betreut Kinder und Jugendliche mit individuellen Lern- und Kommunikations-
schwierigkeiten.

Die intensive sozialpädagogisch betreute Lernhilfeeinrichtung für Kinder und Jugendliche ab der 1. bis zur 10. Klasse findet bereits seit dem 07.01.2009 am Glockenbach 14 im Kinder- und Jugendhaus KUBU statt.

Dieses Angebot richtet sich vor allem an Kinder mit Lern- und/oder Integrationsschwierigkeiten im Grund-, Haupt- und Förderschulbereich aus dem Stadtviertel, kann aber auch von Kindern aus anderen Stadtteilen genutzt werden.

Aus den Erfahrungen heraus wird hier eine intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung mit schulergänzendem Schwerpunkt angeboten. Hier machen die Schülerinnen und Schüler in Ruhe  z.B.  zuerst die Hausaufgaben, die die größten Probleme bereiten.

Darüberhinaus werden individuell auf den jeweiligen Klienten abgestimmte Lerntherapien entwickelt. Es werden z.B. Legastheniker, Rechenschwache, ADS/ADHS – Betroffene, Minderbegabte und/oder Klienten aus sozial schwachen Familien mit Integrations- und Kommunikationsschwierigkeiten betreut.

Das Ziel der ISPLH ist es, sozial und/oder individuell benachteiligte Kinder und Jugendliche, die von seelischer Behinderung und in der Folge von struktureller Dauerarbeitslosigkeit bedroht sind, in die Gesellschaft zu integrieren, und zu einem Schulabschluss und zum Beginn einer Ausbildung zu verhelfen.

Das Modellprojekt der ISPLH ist die einzige Einrichtung im Großraum München und in Bayern, die dieses spezialisierte Erziehungsangebot einer ambulanten Erziehungshilfe in dieser Form anbietet, und wird durch den e. V. PERSPEKTIVE VBI, die Antonie Zauner Stiftung und die Castringius Kinder- und Jugendstiftung unterstützt.

Die Problemstellung umfasst

Gefährdetenhilfe, Jugendsozialarbeit, präventive Armutsbekämpfung, nachhaltige Wiedereingliederung und Integration in die Gesellschaft und in den ersten Arbeitsmarkt.
Schwierigkeitsgrade:
Leistungsverweigerung, aktive und passive Schulverweigerung, unregelmäßiger Schulbesuch, Lernbehinderungen, bzw. Teilleistungsstörungen wie z.B. Legasthenie, Dyskalkulie, ADS/ADHS, Scheidungsproblematik, Drogenproblemen.

Gezielte Förderung von

+++ Lern- und Arbeitstechniken +++ Zeitplanung +++ sozialen und kommunikativen Kompetenzen +++

Außerdem gibt es kompetente Gesprächspartner für

+++ Schülerinnen und Schüler +++ Eltern bzw. Erziehungberechtigte +++ Lehrerinnen und Lehrer +++ Erzieherinnen und Erzieher +++ Beraterinnen und Berater +++ Betreuerinnen und Betreuer +++

ISPLH Danksagung

 +++ Die ISPLH bedankt sich ausdrücklich für die langjährige Unterstützung bei:
Antonie Zauner Stiftung +++ Castringius Kinder- und Jugendstiftung +++ Dr. Carl-Heinz Feller Stiftung +++ BA Ludwigsvorstadt Isarvorstadt +++ MAK Stiftung +++ Stiftung Bildung für Kinder in München +++

Pädagogischer Jahresbericht 2014

Sachbericht Intensive Sozialpädagogische Lernhilfe (ISPLH)

Liebe Mitglieder,

zunächst vielen Dank für Eure so wichtige und wertvolle Unterstützung der ISPLH.

Das nach wie vor überdurchschnittlich erfolgreiche Modellprojekt der ISPLH, das nun durch den e. V. PERSPEKTIVE VBI, die Antonie Zauner Stiftung, die Castringius Kinder- und Jugendstiftung, die Dr. Carl-Heinz Feller Stiftung, die Vereinigten Stiftungen zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen der LHST München und die Alfred Ludwig-Stiftung unterstützt wird, konnte im Jahr 2014 insgesamt 25 Kinder (4), Jugendliche (14) und junge Erwachsene (7) im Alter von 11 bis 23 intensiv sozialpädagogisch betreuen. Der Anteil mit türkischem Migrationshintergrund ist auf 32% gefallen. Es wurden heuer mehr Kinder mit z.B. jesidischem Flüchtlingshintergrund betreut, aber es wurden auch deutsche, kroatische, bosnische, italienische, griechische, eritreische, irakisch- kurdische, vietnamesische, uigurische und marokkanische Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene betreut.

Projektidee
Zielgruppe: Ziel bleibt es, sozial und/oder individuell benachteiligte Kinder und Jugendliche, die von seelischer Behinderung und in der Folge von struktureller Dauerarbeitslosigkeit be­droht sind, in die Gesellschaft zu integrieren und zu einem Schulabschluss und zum Beginn einer Ausbildung zu verhelfen.
Problemstellung: Gefährdetenhilfe, Jugendsozialarbeit, präventive Armutsbekämpfung, Flüchtlingsproblematik, nachhaltige Wiedereingliederung und Integration in die Gesellschaft und in den ersten Arbeitsmarkt.
Schwierigkeitsgrade: Leistungsverweigerung, aktive und passive Schulverweigerung, unre­gelmäßiger Schulbesuch, Lernbehinderungen, bzw. Teilleistungsstörungen wie z.B. Legas-thenie, Dyskalkulie, ADHS/ADS , Scheidungsproblematik, Traumatisierung

Erfolge 2014
Betreute Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene: 25

Klassenziel erreicht: 24
Klassenziel nicht erreicht: 1
Förderschulabschluss: 0
Hauptschulabschluss: 3
Qualifizierter Hauptschulabschluss: 3
mit Quabi-Option: 1
Realschulabschluss: 0
Realschulabschluss (M-Zweig): 2
Realschulübertritt (erfolgreich): 0
Übertritt auf weiterführende Schule: 8
Begonnene Ausbildungen im 1. Lehrjahr: 4
Im 2. Lehrjahr: 3
Im 3. Lehrjahr: 1
Auszug der ausgeübten Berufe:
z.B. Metallbauer, Konstruktionsmechaniker, Reisekaufmann, LKW Mechantroniker, medizinische Fachangestellte, Kauffrau für Bürokommunikation, Konditorei-Fachverkäuferin, Fachkraft für Gastronomie, Bankkauffrau, Lagerlogistiker, Kinderpflegerin, Maler und Lackierer, Altenpflegerin, Hauswirtschafterin, Lokführer, Koch, Landschaftsgärtner, Bürokauffrau, Versicherungskauffrau, Monteur für Aufzugstechnik und Frisörin

Sonstiges:
Erfolgreich Nachteilsausgleich durch Attest Nachweis für LEGA-Kids und Rechenschwache vereinbart ( in Englisch, Deutsch und IT) 4
abgeschlossene Berufsausbildung mit sofortiger Übernahme in Festanstellung –
Abbruch der Maßnahme ohne erreichte Zielvereinbarung –
Abbruch ohne err. Zielvereinbarung, aber Abklärung und Verbesserung der Problematik 0
Abbruch ohne Abklärung, ohne Empfehlung und ohne alternative Maßnahmen 0
Alle Klienten im Abschlussjahr haben den Schulabschluss geschafft, 3x Quali und 2x Mittlere Reife-Abschlüsse!
1 erfolgreicher Übertritt von P-Klasse zurück in Regelklasse
erfolgreicher Einspruch einiger Zensuren im Abschlusszeugnis
Zusammenfassung
Das Projekt hatte wieder ganz konkrete, positive Auswirkungen auf die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Es wurde wieder deutlich, dass sich die geringeren beruflichen Perspektiven von Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Milieus durch die individuelle Förderung im Rahmen der ISPLH erheblich verbessern lassen und so ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen Integration geleistet wird.

In 2014 haben fast alle Geförderten (96%) ihre jeweiligen Klassen- oder Ausbildungsziele erreicht, z.T. mit erheblichen Leistungssteigerungen. Es sind aber nicht nur die Noten, die sich klar und ablesbar verbessern, beim größten Teil sind auch im Sozialverhalten, in der Ausdauer, im Verantwortungsbewusstsein und in der Steigerung des Selbstwertgefühls klare Fortschritte erkennbar. Viele Konflikte in der Schule und innerhalb der Familien lassen sich durch eine solche Betreuung entschärfen oder sogar verhindern. Eine feste Verankerung dieses Modells in der Jugendsozialarbeit wäre daher wünschenswert und bleibt eines unserer Ziele.

Vielen Dank für Euer Interesse und die so wertvolle Unterstützung der Arbeit der ISPLH, auch im Namen der Familien, insbesondere der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachse­nen!

München im Januar 2015

Thomas Löffler
Projektleiter Intensive Soz.-päd. Lernhilfe (ISPLH) Projekt des e. V. PERSPEKTIVE VBI

Andreas Kirchhoff
Vorstand PERSPEKTIVE VBI e. V.

Pädagogischer Jahresbericht 2015

Sachbericht Intensive Sozialpädagogische Lernhilfe (ISPLH)

Liebe Mitglieder,

zunächst vielen Dank für Eure so wichtige und wertvolle Unterstützung der ISPLH.

Das nach wie vor überdurchschnittlich erfolgreiche Modellprojekt der ISPLH, das nun durch den e. V. PERSPEKTIVE VBI, die Antonie Zauner Stiftung, die Castringius Kinder- und Jugendstiftung, die Dr. Carl-Heinz Feller Stiftung, die MAK Stiftung und die Stiftung Bildung für Kinder in München der LHST München unterstützt wird, konnte im Jahr 2015 insgesamt 26 Kinder (6), Jugendliche (15) und junge Erwachsene (5) im Alter von 12 bis 23 intensiv sozialpädagogisch betreuen. Der Anteil mit türkischem Migrationshintergrund ist auf 27% gefallen, stellt aber wieder den größten Anteil dar. Es wurden 2015 mehr Jugendliche mit z.B. jesidischem, uigurischen und vietnamesischen Flüchtlingshintergrund betreut, es wurden auch deutsche, kroatische, bosnische, serbische, slowenische, italienische, griechische, kosovo-albanische, irakisch- kurdische, arabisch-marokkanische, polnische und nigerianische Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene betreut.

Projektidee
Zielgruppe: Ziel bleibt es, sozial und/oder individuell benachteiligte Kinder und Jugendliche, die von seelischer Behinderung und in der Folge von struktureller Dauerarbeitslosigkeit bedroht sind, in die Gesellschaft zu integrieren und zu einem Schulabschluss und zum Beginn einer Ausbildung zu verhelfen.
Problemstellung: Gefährdetenhilfe, Jugendsozialarbeit, präventive Armutsbekämpfung, Flüchtlingsproblematik, nachhaltige Wiedereingliederung und Integration in die Gesellschaft und in den ersten Arbeitsmarkt.
Schwierigkeitsgrade: Leistungsverweigerung, aktive und passive Schulverweigerung, unregelmäßiger Schulbesuch, Lernbehinderungen, bzw. Teilleistungsstörungen wie z.B. Legasthenie, Dyskalkulie, ADHS/ADS, Scheidungsproblematik, Traumatisierung.

Erfolge 2015
Betreute Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene: 26
Klassenziel erreicht: 24
Klassenziel nicht erreicht: 2
Förderschulabschluss –
Hauptschulabschluss: 4
Qualifizierter Hauptschulabschluss: 2
mit Quabi-Option: 2
Realschulabschluss: –
Realschulabschluss (M-Zweig): 1
Realschulübertritt (erfolgreich): –
Übertritt auf weiterführende Schule: 5
Begonnene Ausbildungen im 1. Lehrjahr: 1
Im 2. Lehrjahr: 2
Im 3. Lehrjahr: 2

Auszug der ausgeübten Berufe:
z.B. technischer Assistent für Informatik, Metallbauer, Konstruktionsmechaniker, Reisekaufmann, LKW Mechantroniker, medizinische Fachangestellte, Kauffrau für Bürokommunikation, Konditorei-Fachverkäuferin, Fachkraft für Gastronomie, Bankkauffrau, Lagerlogistiker, Kinderpflegerin, Maler und Lackierer, Altenpflegerin, Hauswirtschafterin, Lokführer, Koch, Landschaftsgärtner, Bürokauffrau, Versicherungskauffrau, Monteur für Aufzugstechnik und Frisörin

Sonstiges:
Erfolgreich Nachteilsausgleich durch Attest Nachweis für LEGA-Kids und Rechenschwache vereinbart (in Englisch, Deutsch und IT): 1
abgeschlossene Berufsausbildung mit sofortiger Übernahme in Festanstellung: –
Abbruch der Maßnahme ohne erreichte Zielvereinbarung: 2
Abbruch ohne err. Zielvereinbarung, aber Abklärung und Verbesserung der Problematik: 0
Abbruch ohne Abklärung, ohne Empfehlung und ohne alternative Maßnahmen: 0

Alle Klienten im Abschlussjahr (6) haben erneut den Schulabschluss geschafft! 5x erfolgreicher Abschluss der Mittelschule, davon 2x Quali und 1x Mittlere Reife-Abschlüsse!
Erfolgreicher Einspruch einiger Zensuren im Abschlusszeugnis.

Zusammenfassung
Das Projekt hatte wieder ganz konkrete, positive Auswirkungen auf die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Es wurde wieder deutlich, dass sich die geringeren beruflichen Perspektiven von Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Milieus durch die individuelle Förderung im Rahmen der ISPLH erheblich verbessern lassen und so ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen Integration geleistet wird.

In 2015 haben fast alle Geförderten (92%) ihre jeweiligen Klassen- oder Ausbildungsziele erreicht, z.T. mit erheblichen Leistungssteigerungen. Es sind aber nicht nur die Noten, die sich klar und ablesbar verbessern, beim größten Teil sind auch im Sozialverhalten, in der Ausdauer, im Verantwortungsbewusstsein und in der Steigerung des Selbstwertgefühls klare Fortschritte erkennbar. Viele Konflikte in der Schule und innerhalb der Familien lassen sich durch eine solche Betreuung entschärfen oder sogar verhindern. Eine feste Verankerung dieses Modells in der Jugendsozialarbeit wäre daher wünschenswert und bleibt eines unserer Ziele.

Vielen Dank für Euer Interesse und die so wertvolle Unterstützung der Arbeit der ISPLH, auch im Namen der Familien, insbesondere der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen!

München im Januar 2016

Thomas Löffler
Projektleiter Intensive Soz.-päd. Lernhilfe (ISPLH) Projekt des e. V. PERSPEKTIVE VBI

Wolfgang Meierhofer
Vorstand PERSPEKTIVE VBI e. V.

Persönlich sind wir von Montag bis Freitag zwischen 13:00 und 19:00 Uhr am Glockenbach 14 erreichbar. Für Informationsgespräche und Anmeldung erreichen Sie uns telefonisch am besten von Montags bis Freitags zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr vormittags unter 089/ 202 17 37.
Dieses Projekt wird von der Antonie Zauner-Stiftung, der Castringius Stiftung, dem Verein PERSPEKTIVE VBI e.V., vom Bezirksausschuss Ludwigsvorstadt- Isarvorstadt, und vom Sozialfond der Europäischen Union unterstützt.

 

ISPLH-Ehrenurkunde