Referenzen

Die Antonie-Zauner-Stiftung und die Castringius-Stiftung…

…sind unsere Premium-Partner und unterstützen die ISPLH seit über 10 Jahren!

Auszug aus dem Jahresbericht 2011 der Antonie-Zauner-Stiftung:

Thomas Löffler. Intensive Sozialpädagogische Lernhilfe (ISPLH) für Kinder und Jugendliche mit Lernschwieriegkeiten, 1. bis 10. Klasse

Zusammen mit anderen Einrichtungen unterstützt die Antonie-Zauner-Stiftung Herrn Löffler bei langjähriger Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit individuellen Lern- und Kommunikationsschwierigkeiten. Herr Löffler bietet eine intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung, darüber hinaus werden individuell auf das jeweilige Kind abgestimmte Lerntherapien entwickelt. Es werden z.B. Legastheniker, Rechenschwache, ADS/ADHS-Betroffene, Minderbegabte und/oder Kinder aus sozial schwachen Familien mit Integrations- und Kommunikationsschwierigkeiten betreut.

Das Ziel von ISPLH ist es, sozial und/oder individuell benachteiligte Kinder und Jugendliche, die von seelischer Behinderung und in der Folge von struktureller Dauerarbeitslosigkeit bedroht sind, in die Gesellschaft zu integrieren, und zu einem Schulabschluss und zum Beginn der Ausbildung zu verhelfen.

Antonie-Zauner-Stiftung-T.LöfflerIm Jahr 2011 konnten insgesamt 30 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 9 bis 21 Jahren integrativ sozialpädagogisch betreut werden, 29 von ihnen haben ihre jeweiligen Klassen- oder Ausbildungsziele erreicht, zum Teil mit erheblichen Leistungssteigerungen.

Zu den Erfolgen der ISPLH zählen im Jahr 2011 unter anderem fünf Hauptschulabschlüsse, davon vier Qualifizierte, fünf begonnene und eine abgeschlossene Ausbildung. Auch im Sozialverhalten, in der Ausdauer, im Verantwortungsbewusstsein und in der Steigerung des Selbstwertgefühls der Geförderten sind klare Fortschritte erkennbar. Viele Konflikte in der Schule und innerhalb der Familien lassen sich durch eine solche Betreuung entschärfen oder sogar verhindern.

Das Projekt hat positive Auswirkungen auf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Es wird deutlich, dass sich die geringeren beruflichen Perspektiven von Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Milieus durch die individuelle Förderung im Rahmen der ISPLH erheblich verbessern lassen, und so ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen Integration geleistet wird.

 

Die Castringius Kinder- und Jugend-Stiftung

Intensive Lernhilfe – Abschluss statt Absturz

Thomas Löffler fördert Schüler, die als chancenlos gelten!

Der Ort, an dem das Wunder passiert ist vier Meter breit und sechs Meter lang. In dem hellen, kleinen Büro am Glockenbach 14 arbeitet Thomas Löffler, freiberuflicher Pädagoge und Gründer einer Lernhilfe für Kinder aus einkommensschwachen Familien. Sie kommen zu ihm, in dem Glauben, Schulversager zu sein, “nicht mehr förderbar”. Neun von zehn verlassen Löfflers Obhut mit dem qualifizierten Hauptschulabschluss in der Tasche und dem festen Willen, etwas aus ihrem Leben zu machen.

Thomas Löffler betreibt die Intensive Sozialpädagogische Lernhilfe (ISPLH) seit 1997 und macht aus seinem Erfolgsrezept kein Geheimnis. “Bei mir landen Schüler mit einer besonderen Form von Lernschwäche, die mit Gruppenmaßnahmen oder reiner Hausaufgabenhilfe nicht behoben werden kann”, sagt der 47-jährige. Drei Viertel von ihnen haben Legasthenie oder Dyskalkulie, eine Lernstörung, die oft offiziell noch gar nicht erkannt wurde. Löffler sorgt zunächst dafür, dass die Lernstörung des neuen Schülers von Psychologen und Fachärzten korrekt diagnostiziert wird. Dann entwickelt er eine individuelle Lerntherapie, die die Hausaufgabenhilfe, Lern- und Arbeitstechniken sowie das Erlernen von sozialen und kommunikativen Kompetenzen umfasst. Zwei Jahre dauert es im Schnitt, bis die Kinder den Sprung auf eine weiterführende Schule oder in die Ausbildung wagen können. Thomas Löffler strahlt, als er an diesen Moment denkt. “Es ist unglaublich, wie sich diese jungen Menschen innerhalb von zwei Jahren weiter entwickeln”, sagt er mit Bewunderung.

Frank Enzmann von der Castringius Kinder- und Jugend-Stiftung zählt zu den Unterstützern der Lernhilfe-Projekts. Der Stiftungsvorsitzende ist überzeugt, dass das Projekt eine notwendige Ergänzung zum Münchner Schulsystem darstellt. “Die Lernhilfe von Thomas Löffler bringt Kinder und Jugendliche zum Schulabschluss, denen von keiner gewöhnlichen Schule oder sozialpädagogischen Lernhilfe geholfen werden kann. Normalerweise würden solche Kinder im sozialen Abseits landen.” Die Stiftung hat bei mehr als 150 sozialen Einrichtungen, Projekten und Schulen in München die Methodik und Wirksamkeit von Fördermaßnahmen geprüft. Seit zwei Jahren [ja!] unterstützt sie die Lernhilfe von Thomas Löffler. Überzeugt hat die Stiftung nicht nur die Erfolgsquote des Pädagogen, sondern die Tatsache, dass er alle für die Kinder wichtigen Unterstützer in seine Arbeit einbindet. Vom ersten Kennenlernen an holt Löffler die Eltern dazu, erklärt, macht Behördengänge und stellt Kontakte zwischen den Familien und den zuständigen  Behörden, Ärzten, Betreuern und Schulen her. Das ist wichtig, denn 90 Prozent der Eltern haben einen Migrationshintergrund, viele können die so wichtige Vernetzungsarbeit nicht selber leisten.

Wenn es nach Frank Enzmann ginge, würden viel mehr Kinder und Jugendliche in München mit Hilfe von Thomas Löfflers Lerntherapie ihren Abschluss schaffen. Diese Hoffnung teilen etliche Schulen in München, darunter auch die Hauptschule an der Wittelsbacher Straße. Hier besuchen einige Schülerinnen und Schüler den Unterricht, die nach Einschätzung der Lehrer und der Schulleitung unter Lese- oder Rechenscwäche leiden. Doch der Ein-Mann-Lernbetrieb im Glockenbachviertel kann jährlich maximal vier Schülerinnen und Schüler der Wittelsbacher Hauptschule annehmen. Für diese Kinder ist ein Platz bei der ISPLH fast so etwas wie ein Lottogewinn. Löffler würde indes nichts lieber tun, als sein Projekt für eine größere Zahl von Schülern zu öffnen. Der Pädagoge plant 2012 einen Azubi einzustellen, der später eine Zweigstelle aufbauen soll. Außerdem möchte er eine wissenschaftliche Evaluation anregen, welche die Grundlagen für den Erfolg des Projekts erforscht. “Wir möchten das Projekt zu einem Modell entwickeln, mit dem der Unterricht an Regelschulen zielgerichtet ergänzt werden kann.” erklärt der Bildungsexperte. “Unser Ziel ist es, dass Kinder mit Lernstörungen und aus einkommensschwachen Familien die Chance erhalten, ihren Schulabschluss zu machen und eine qualifizierte Berufsausbildung abzuschließen.”

 

Haupschule an der Wittelsbacherstraße

Unterstützung zum Erhalt der Intensiven Sozialpädagogische Lernhilfe (ISPLH) Thomas Löffler, einer privaten Stadtteilinitiative seit 1997

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Strobl, ...

…wie mir bekannt wurde, ist die Weiterführung der oben angeführten Einrichtung ISPLH gefährdet. Die HS a. d. Wittelsbacherstraße arbeitet seit vielen Jahren sehr intensiv mit Herrn Löffler zusammen. Ich bitte Sie, Ihren geschätzten Einfluss geltend zu machen, damit Herr löffler seine bewährte Arbeit zum Wohle der sozial benachteiligten Kinder und Jugendlichen auch weiterhin durchführen kann.

In dieser Angelegenheit bestätige ich gerne, dass es sich bei dem ambulanten Erziehungsangebot Intensiven Sozialpädagogische Lernhilfe (ISPLH),um eine fachlich besonders qualifizierte Maßnahme, einem lerntherapeutischen Unterstützungs- und Kriseninterventionsangebot der Gefährdetenhilfe handelt. Durch herausragende Arbeit von Herrn Löffler konnten in den letzten Jahren zahlreiche multiproblematische Schülerinnen und Schüler unserer Hauptschule stabilisiert werden, die dadurch nicht nur zu Schulabschlüssen, sondern auch zu Ausbildungsverträgen gelangten. Dieses Projekt zeigt auf, dass auch schwierige Hauptschüler, wenn sie nachhaltig unterstützt, angemessen gefordert und gefördert werden, sowohl in der Arbeitswelt, als auch in unsere Gesellschaft integriert werden können. Zur Verbesserung der Ausbildungssituation und Integration trägt in besonderer Weise das Modellprojekt ISPLH bei, dessen Ziele u.a. der Abbau von Schulschwierigkeiten, Steigerung des Selbstbewusstseins, regelmäßiger Schulbesuch, Leistungssteigerung, Erhalt der Ausbildungsfähigkeit, Erreichen eines Schulabschlusses, Verbesserung des Sozialverhaltens und ERrhöhung kommunikativer Kompetenzen sind.

Zur Zeit leistet Herr Löffler in zehn Fällen – vier in Standardbetreuungsplätzen aktueller Schüler, vier in der Nachbetreuung ehemaliger Schüler (diese werden momentan über die Antonie-Zauner-Stiftung finanziert) – wertvolle Jugendhilfe in enger Kooperation mit unseren Lehrkräften und der Schulsozialarbeit. Diese Maßnahmen erachte ich nach wie vor als notwendig und überdurchschnittlich wirkungsvoll. Ich unterstütze daher den Erhalt der Einrichtung. Dieser Unterstützung schließen sich nachfolgende Lehrkräfte unserer Hauptschule ausdrücklich an, die mit Herrn Löffler und der ISPLH bisher kooperieren konnten: Herr Spagert, Herr Harzer, Herr Joachimsky, Frau Babl, Frau John, Frau Fellmer (i.A. Frau Duckarm), Herr Gierer, Frau Gogic-Daniel, Frau Fauth, Frau Jusek, Frau Schinke, Frau Detzer, Herr Krause-Kohm, Frau Knörzer, Herr Ulrich, Herr Kögelsperger und der Schulpsychologe Herr Meier-Keilberth.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ihre Mühe, Ihr Engagement und Ihre wertvolle Kooperationsbereitschaft auch im Namen der Kinder und Jugendlichen unserer Schule.

Mit freundlichen Grüßen

Hermann Huber, Rektor

 

Schulpsychologisch-Pädagogische Beratung

Staatlicher Schulpsychologe am Staatlichen Schulamt i.d. Landeshauptstadt München, H. Meier-Keilberth, Dipl.-Pädagoge

Bestätigung zum Erhalt der Intensiven Sozialpädagogischen Lernhilfe

Hiermit wird bestätigt, dass die Intensive Sozialpädagogische Lernhilfe (ISPLH) als ambulantes Erziehungsangebot zur lerntherapeutischen Unterstützung und Krisenintervention bei lernschwachen und schwierigen Schülern aus schulpsychoöogischer Sicht eine fachlich fundierte und qualifizierte Interventionsmaßnahme der Einzelfallhilfe darstellt.

Die Intensive Sozialpädagogische Lernhilfe ist neben dem vorhandenen Beratungs- und Betreuungsangebot der Schule (Schulsozialarbeit, Mobiler Sonderpädagogischer Dienst und Schulpsychologisch-pädagogische Beratung) eine nicht nur sinnvolle, sondern notwendige Ergänzung.

Zwischen Herrn Löffler und dem Staatlichen Schulpsychologen besteht eine seit Jahren regelmäßige, wertvolle und vertrauliche Zusammenarbeit mit dem Ziel einer nachhaltigen Förderung und Unterstützung besonders benachteiligter Kinder und Jugendlicher.

Insgesamt wird der Erhalt dieser äußerst förderlichen Einrichtung aus schulpsychologischer Sicht nachdrücklich empfohlen.

 

H. Meier-Keilberth,
Staatlicher Schulpsychologe, Beratungsrektor